Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Abteilung: Hausvogtei­­platz 5-7

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Hausvogtei­­platz 5-7

Brandschutz­technische Ertüchtigung

 

Das Gebäude wurde 1983 für die Akademie der Wissenschaften der DDR errichtet. Heute wird es neben unterschiedlichen Nutzern der HU – wie z.B. der Professional School of Education (PSE) - auch durch Einrichtungen des Forschungsverbunds genutzt. Eine seit Jahren aufgeschobene Fassadensanierung konnte Dank der Mittel aus dem Konjunkturprogramm II bereits im Jahr 2010 durchgeführt werden.

 

Im Herbst 2012 wurde dann mit ersten Arbeiten zur brandschutztechnischen Ertüchtigung des Gebäudes begonnen. Die Maßnahmen in den insgesamt 9 Geschossen werden in 3 Bauabschnitten umgesetzt. Das Paket der einzelnen Maßnahmen ist sehr umfangreich und reicht von der Demontage alter Installationen, der Herstellung erforderlicher Brandabschottungen, des Einbaus von Brandschutzklappen über die Ertüchtigung von Flurwänden in Brandschutzqualität bis hin zur gestalterischen Aufwertung der Flur- und Foyerbereiche.

 

Eine besondere Herausforderung stellt das möglichst störungsarme Nebeneinander von Bauausführung und Nutzung dar - insbesondere in den Bereichen, in denen hochsensible und nicht auszulagernde Forschung betrieben wird. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass einzelne Maßnahmen nur geschossübergreifend umgesetzt werden können und damit eine klar getrennte Vorgehensweise nach Geschossen nicht möglich ist.

 

Die Maßnahme ist mit insgesamt knapp 3,0 Mio.€ im Haushalt der HU erfasst und wird durch den Forschungsverbund kofinanziert. Die abschließende Fertigstellung erfolgte in 2014.

Bild 1

Architekten:

Carola Schäfers Architekten BDA

Ansprechpartner:

 Holger Sperling
E-Mail: holger.sperling@uv.hu-berlin.de
Telefon: +49 30 2093-99834

 

Quelle: https://www.ta.hu-berlin.de/webcontent-923 | Stand vom 03.06.2020, 12:22 Uhr