Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Abteilung: Campus Nord - Forschungsneubau

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Campus Nord - Forschungsneubau

Neubau eines Forschungshauses für die Lebenswissenschaften

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Auf dem Gelände der ehemaligen Veterinärmedzin, dem sogenannten Campus Nord in Berlin Mitte, werden in den nächsten Jahren die lebenswissenschaftlichen Disziplinen der HU konzentriert.  Um die enge Verflechtung zu den benachbarten inner- und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu unterstützen, wird auf dem Gelände ein Neubau umgesetzt. Es entsteht ein integratives Forschungszentrum für die Lebenswissenschaften, welches Voraussetzung für die Aufgabe angemieteter Flächen ist. Gegenstand der Planung ist auch die Einbeziehung des benachbarten Haus 9. Hier werden die erforderlichen Praktikumsräume entstehen.

 

Mit dem Bedarfsprogramm wurde eine Nutzfläche von ca. 4.600 qm für Labor-, Praktikums- und Büroflächen bestätigt. Bauherr ist das Land Berlin, welches die Notwendigkeit der Maßnahme anerkannt und das Vorhaben damit in den Landeshaushalt aufgenommen hat. Der jetzt umgesetzte Entwurf ist das Ergebnis eines in 2010 durchgeführten Architektenwettbewerbs. Der Neubau wird am zentralen Zugang auf das Campus Gelände in der Philippstraße gebaut. Das zunächst auf Grund seiner Grundform auch „Amöbe“ bezeichnete Gebäude, wird künftig die Gebäudebezeichnung "Rhoda-Erdmann-Haus" tragen - benannt nach der gleichnamigen Biologin und Zellforscherin.

 

Leider sah sich die HU gezwungen, eigene Mittel für die Sanierung von Dach und Fach des auszubauenden Bestandsgebäudes zur Verfügung zu stellen, da neben dem Ausbau selbst beim Landesvorhaben keine Mittel für die erforderliche Sanierung des Daches und der Fassade eingeplant sind.

 

Mit den Bauarbeiten wurde 2013 begonnen, am 8. April 2014 erfolgte die Grundsteinlegung. Die ursprünglich für Herbst 2015 vorgesehene Fertigstellung hat sich auf den Sommer 2016 verschoben. Im Oktober wurde der Neubau im Beisein des Staatssekretärs für Wissenschaft Steffen Krach, der Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und der Präsidentin der Universität Sabine Kunst feierlich eingeweiht.

Das Vorhaben ist mit insgesamt 33,8 Mio. € im Landeshaushalt veranschlagt. Hinzu kommen knapp 2,5 Mio. €, welche die HU für die Sanierung von Haus 9 im eigenen Haushalt veranschlagt hat.

 

 

Architekten:
Bodamer / Faber Architekten BDA

Ansprechpartner:
 Michael Wilke
E-Mail: michael.wilke@uv.hu-berlin.de
Telefon: +49 30 2093-99840
Fax: +49 30 2093-99802

Quelle: https://www.ta.hu-berlin.de/cn-forschungshaus | Stand vom 03.06.2020, 11:26 Uhr